Am Hoherodskopf finden sich insgesamt drei ausgeschilderte Mountainbike-Trails. Der wohl am wenigsten befahrene davon ist der Fuchstrail. Aber man sollte sich den Trail, welche größtenteils über breite Forstwege verläuft, definitiv nicht entgehen lassen, denn es gibt auch sehr geniale Abschnitte über coole Trailpassagen.

Angelegt wurde der Fuchstrail ebenfalls vom ehemaligen Mountainbike-Profi Klaus Marbe. Mit seinem Bike-College Kokopelli an der Taufsteinhütte bietet er Interessierten auch Bikekurse an.

Der Einstieg in den Fuchstrail findet sich direkt am Parkplatz unweit des 144 Meter hohen Fernmeldeturms am Hoherodskopf. Mit richtig Schwung geht es wenige Meter über die Skipiste um dann zur linken Seite in den Wald abzubiegen. Hier folgt das erste geniale Trailstück.

Roman im ersten Trailabschnitt am Fuchstrail
Timo verschwindet im Grün
Trail an der Herchenhainer Höhe

Man gelangt allmählich in östlicher Richtung in den traumhaften Oberwald hinein. Vorbei am Wildefeldskopf und der Nidder-Quelle gelangt man an den Waldrand oberhalb von Herchenhain und hinüber zur Herchenhainer Höhe mit seiner Gedenkstätte des Vogelsberger Höhen-Club e.V.

Kurze Trails und Waldwege wechseln sich hier ab und es wird etwas steiler zur Bonifatius Kanzel hinab. Die Basaltformation ist ein Naturdenkmal und hat die Form einer Kanzel, an der der Benediktinermönch Bonifatius einst gepredigt haben soll.  

Im Zick-Zack geht es weiter zur Bundesstraße B 275 hinüber. Aber bevor man die Straße zwischen Grebenhain und Gedern erreicht, verläuft die Tour wieder zurück in den Oberwald. Hier gab es früher die Luftmunitionsanstalt Hartmannshain oder auch Muna genannt.

Trailpassage an der Bonifatius-Kanzel
schmaler Trail im Oberwald
Flößerhaus am schwarzen Fluss

Breite Waldwege, welche relativ eben verlaufen, bringen einen hinüber zum Flößerhaus am schwarzen Fluss. Wenig später wird es mal wieder etwas steiler und vorbei an einigen Findlingen gelangt man langsam aber sicher wieder zurück Richtung Hoherodskopf.

Jedoch bevor man den Ausgangspunkt am Parkplatz erreicht, geht es nochmal bergab, um einen letzten kräftezehrenden Anstieg in Angriff zu nehmen. Entlang des Kriebelsloch und etwas oberhalb des Segelfluggelände Hoherodskopf gelangt man zurück auf die Skipiste am Breungeshainer Hang.

Entlang des kleinen Waldes und in direkter Linie des Skilifts gilt es die letzten Höhenmeter hinauf zum Fernmeldeturm zu meistern. Am Kiosk zur schönen Aussicht kann man dann die schöne Rundtour ausklingen lassen und sich die Akkus mit kühlen Getränken und einer selber gemachten Nussecke wieder auffüllen.

 

Tourinfo

Schwierigkeit

mittel

Streckenlänge

20,7 km

Dauer

2,5 Std

Aufstieg

447 m

Abstieg

502 m

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