Das Mangfallgebirge erstreckt sich in Ost-West Richtung vom Isartal bis zum Inntal und grenzt südlich an die Brandenberger Alpen ( Rofan ) in Österreich. Namensgebend ist die Mangfall, welche der Abfluss des Tegernsees ist und bei Rosenheim in den Inn mündet.
Wer länger in der Gegend unterwegs ist kann das DAV Haus Spitzingsee als Unterkunft und Stützpunkt wählen. Als Ausgangspunkt für eine Tagestour bietet sich der Parkplatz am Spitzingsattel an.
Vorbei am Brotzeitstüberl gelangt man direkt auf einen schmalen Bergpfad der einen schnell hinauf zum Waldrand bringt. Die blumigen Weiden und die vielen Kühe mit ihren Glocken sorgen für das nötige Flair zum Start in den Tag.
Über Stock und Stein geht es auf einem sehr schönen Waldweg weiter bergauf. Uhrige Bäume säumen den Weg, und sobald man das Waldstück wieder verlässt hat man einen tollen Blick hinab zum Spitzingsee.
Der Wanderweg verläuft linkseitig am Hang einer Weide und es geht weiter hinauf zur Schönfeldhütte. Wenig später erreicht man dann die Obere Schönfeldalm welche in einem Kessel liegt.
Blickt man von hier in südlicher Richtung zur Taubensteinbahn erblickt man die schön gelegene Schnittlauchmossalm.
Auf dem Weg vom Tanzeck zur Aiplspitze ist ein gewisses Maß an Trittsicherheit gefordert. Zuerst geht es noch durch einige Latschenkieferbestände. Der restliche Weg zum Gipfelkreuz ist dann rein felsig.
Vom 1759 Meter hohen Gipfel hat man einen fantastischen Rundumblick. Nördlich erstreckt sich das Alpenvorland und in südlicher Richtung schaut man über die Rotwand hinweg auf die österreichischen Alpen.
Ab hier geht es ebenfalls auf demselben Bergwanderweg, über den man aufgestiegen ist, zurück zum Spitzingsattel und zurück zum Ausgangspunkt am DAV Haus Spitzingsee.
Tourinfo

Schwierigkeit
mittel

Streckenlänge
10,8 km

Dauer
5,5 Std

Aufstieg
733 m

Abstieg
721 m
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